Über GLS

Der 2005 gegründete Verein Germanistische Literaturwissenschaft in Schweden (GLS) ist ein Netzwerk für in Schweden ansässige Studierende, Forschende, Lehrende und Promovierende, die sich mit deutschsprachiger Literatur beschäftigen. Viele der Mitglieder sind im Fachbereich Germanistik an schwedischen Universitäten und Hochschulen tätig, während weitere als affiliierte oder freie wissenschaftliche Kräfte forschen.

GLS bietet Informationen über die deutschsprachige Literaturwissenschaft in Schweden für Kolleg*innen und allgemein Interessierte. Sie finden hier Links zu Mitgliedern, deren Instituten und Publikationen. GLS betreibt Öffentlichkeitsarbeit; dazu gehören beispielsweise die regelmäßige Teilnahme an der schwedischen Buchmesse in Göteborg und an Veranstaltungen des Goethe-Instituts in Stockholm sowie unser YouTube-Kanal, wo wir interessante deutschsprachige Bücher in schwedischer Übersetzung präsentieren. Die Mitglieder des Vereins publizieren auf Deutsch und auch auf Schwedisch.

VERORTUNG DER GLS

GLS versteht sich als Teil der internationalen Germanistik, als (neben der Sprachwissenschaft) einer der zwei Hauptbestandteile der schwedischen Germanistik sowie als Teil der in mehreren universitären Fächern vertretenen literaturwissenschaftlichen Kompetenz im Lande.

GERMANISTISCHE LITERATURWISSENSCHAFT IN SCHWEDEN 

Studienangebote zu Bachelor, Master bis zur Promotion in der Germanistik gibt es an zahlreichen Universitäten und Hochschulen. Man kann das Fach in Form einzelner Lehrveranstaltungen oder als kompletten Studiengang studieren, beispielsweise im Rahmen des Lehramtsstudiums. Im Bereich der germanistischen Literaturwissenschaft forschen und lehren sowohl Professor*innen als auch Privatdozent*innen, Dozent*innen und Doktorand*innen. Die an mehreren schwedischen Hochschulen und Universitäten betriebene germanistische Literaturforschung ist vielseitig. Sie beschäftigt sich mit Schriftsteller*innen und Werken unterschiedlicher Epochen und Gattungen sowie mit Literaturtheorie und Literaturdidaktik. Ein Großteil der Forschung behandelt Literatur nach 1945 und Gegenwartsliteratur.